Bolivien
Geschichte
1538 wurde das Gebiet des heutigen Boliviens von den Spaniern erobert. Erst 1776 wird das damals noch Alto Perú genannte Land von Peru losgelöst. Es folgen Freiheitskämpfe und Konflikte mit Nachbarländern. 1825 wird Alto Perú durch den Freiheitskämpfer Simon Bolivar von der spanischen Herrschaft befreit, wird sogleich der 1. Präsident des Landes und erklärt die Republik Bolivien als unabhängig. Bald darauf wird dieser aber ins Exil geschickt.
1836 kämpfen Peru und Bolivien gemeinsam gegen Chile und verlieren den Kampf schlussendlich.
Es folgen Misswirtschaft, Klientelwesen und Korruption.
1879 führt ein Grenzkonflikt mit Chile zum Salpeterkrieg. Hier verliert Bolivien seine Küstenprovinz an Chile und wird dadurch ein Binnenstaat ohne Anschluss ans Meer was zu einem nationalen Trauma Boliviens wird. Chile verpflichtet sich im Gegenzug eine Eisenbahnstrecke bis La Paz zu bauen um Bolivien den freien Zugang zum Pazifik zu ermöglichen.
Bei weiteren Grenzkriegen verliert Bolivien auch Land an Brasilien und Paraguay.
Ende 1960er entstehen im verarmten Hochland Guerillagruppe, die Unterstützung durch den Kubanischen Revolutionär Che Guevara erhielten. Es gelang den Kubanern aber nicht, die verarmten Bauern auf ihre Seite zu bringen. Der Versuch, die Revolution in Bolivien durchzusetzen, scheiterte.
Heutiger Präsident ist Evo Morales. Er ist der erste Indígena in diesem Amt.
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|---|---|
| Hauptstadt: | Sucre |
| Staatsform: | Präsidialrepublik |
| Einwohner: | 10'907'778 |
| Nationalfeiertag: | 06.08. |
| Gründung: | 06.08.1825 |
| Oberhaupt: | Evo Morales |
| Währung: | BOL |










