Ecuador
Kulinarisches
Kulinarisch ist Ecuador vor allem für seine Suppen und Eintöpfe bekannt. Landestypische und regional mehr oder weniger verbreitete Grundzutaten sind Reis, Mais, Kartoffeln, Maniokwurzeln, verschiedene Kochbananen, Süsskartoffeln, Linsen, Bohnen und Kichererbsen. Oft wird Schweinefleisch oder Poulet verwendet, und auch Meeresfrüchte findet man häufig auf dem Speiseplan. Eine typische Spezialität sind der «Caldo de patas», eine Suppe aus Rinderfüssen, und «Cuy», geröstetes Meerschweinchen. Vor allem an der Küste trifft man zudem immer wieder auf Kochbananenchips, sogenannte «Patacones».
Die hauptsächlich in der Osterwoche servierte traditionelle «Fanesca» ist eine Getreidesuppe mit bis zu zwölf verschiedenen Hülsenfrüchten, darunter Maiskörner und frische Erbsen, und ausserdem Stockfisch. Ein weiteres, landläufig sehr populäres Suppengericht nennt sich «Sancocho». Es besteht hauptsächlich aus Rind- oder Schweinefleisch, gekochter Maniokwurzel, Kochbananen und Erbsen. Ursprünglich von der Küste stammend, ist das Gericht heute aber auch im Hochland weit verbreitet.
| Ecuador auf einen Blick | |
|---|---|
| Hauptstadt: | Quito |
| Staatsform: | Präsidialrepublik |
| Fläche: | 283'560 km² |
| Einwohner: | 14'700'000 |
| Nationalfeiertag: | 10.08. |
| Gründung: | 10.08.1809 |
| Oberhaupt: | Präsident Rafael Correa (Amtszeit - 2013) |
| Währung: | USD |












