Spanien
Geschichte
Nach den Iberen und Römern, die in der Antike das warme und fruchtbare Spanien bevölkerten, schafften es die nachfolgenden Westgoten nicht, die vorzügliche römische Infrastruktur (Strassen, Aquädukte, Städte und Wein) zu nutzen, teilten das Land in Kleinstaaten und liessen sich im 8. Jahrhundert innerhalb von hundert Jahren von den aus Marokko kommenden Arabern vertreiben. In dem nun errichteten Reich Al-Andalus wechselten sich Herrscher, Unterdrückte und diverse Tendenzen mehrmals ab. Unbestreitbar aber brachte es die kulturelle und landwirtschaftliche Hochkultur mit sich, die sich in Europas südwestlicher Ecke bis ins 13. Jahrhundert hielt. Architektur, Kunst, Küche und sprachliche Reste überdauerten auch die Rückeroberung durch die Christen, die mit dem Fall der Alhambra in Granada im Jahre des Kolumbus (1492) als abgeschlossen gilt. Damit war auch der Beginn des Weltreiches Spanien gegeben, in dem unter Carlos V. «die Sonne nie unterging». Südamerika wurde leer geplündert, während die Landwirtschaft in Spanien stagnierte und das Land nach und nach in zahlreiche Kriege verwickelt wurde. Diese entstanden aus den Streitereien zwischen den europäischen Königshöfen und deren Allianzen sowie der mächtigen katholischen Kirche. Währenddessen befreiten sich Spaniens Kolonien, sodass Spanien nach dem Verlust von Kuba und den Philippinen am Ende des 19. Jahrhunderts ohne Kolonien und ohne König blieb. Eine zerrüttete Zeit zwischen Demokratien und Militärjuntas folgte dem «desastre».
Den ruinösen und grausamen Spanischen Bürgerkrieg von 1933 bis 1936 gewann der faschistische General Franco mit der Hilfe von Nazideutschland. Das von ihm als erzkatholische, zentralistische Militärdiktatur geführte Spanien hielt sich danach zwar aus dem Zweiten Weltkrieg weitgehend heraus, unterdrückte aber auf unzimperliche Weise die Opposition und liess das Land, im Vergleich zu Nachkriegseuropa, weitgehend verarmen. Obwohl sich bereits seit den 50er-Jahren Touristen an Spaniens Stränden tummelten, gelang den Spaniern der wirtschaftliche Anschluss an Europa erst nach Francos Tod im Jahre 1975, als König Juan Carlos die Demokratie tatsächlich wieder einführte und Spanien bald darauf der Europäischen Union beitrat. In einem Vierteljahrhundert hatte sich Spanien zu einem der führenden und wirtschaftlich stärksten Mitglieder entwickelt, und das kulturelle Leben war zu neuer, innovativer und vielfältiger Blüte gekommen.
Diese Jahre des wirtschaftliches Wachstums sind leider bedingt durch die Finanz- sowie aktuelle Eurokrise vorbei und die Arbeitslosigkeit liegt bei über 20 Prozent. Spanien muss sparen.
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| Spanien auf einen Blick | |
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| Hauptstadt: | Madrid |
| Staatsform: | Parlamentarische Erbmonarchie |
| Fläche: | 504'645 km² |
| Einwohner: | 47'150'819 |
| Nationalfeiertag: | 12.10. |
| Oberhaupt: | König Juan Carlos I. |
| Währung: | EUR |
| Das meinen unsere Kunden | |
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| Am letzten Samstag bin ich nach 4 wunderschönen und lehrreichen Wochen in Malaga wieder nach Hause gekommen. Ich möchte mich hiermit noch herzlich für die sehr gute Arbeit und Organisation bedanken, welche Pro Linguis für mich geleistet hat! | |
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